Posted by on 13. April 2015

Kleiner Stich mit großen Folgen

Etwa 500000 Nadelstichverletzungen durch mit Patientenblut und -gewebe kontaminierte Injektionsnadeln oder Skalpelle erleiden Mitarbeiter des Gesundheitswesens nach Expertenschätzung jährlich. Die damit verbundene Gefahr von Infektionen, u. a. Hepatitis, HIV etc. stellen ein großes Risiko für die Beschäftigten dar und sind mit hohen Folgekosten verbunden.

Die letzte Änderung der TRBA 250 im Jahre 2013 soll für einen verbesserten Arbeitsschutz sorgen. So sollen neben weiteren Maßnahmen nur noch sichere Instrumente verwendet werden dürfen. Welche Effekte sich nach der Änderung der TRBA 250 bereits eingestellt haben, womit noch zu rechnen ist und welche Verbesserungswünsche die Anwender an die Hersteller dieser Instrumente haben, waren die Themen anlässlich des TRBA 250 Tages, der am 10. April 2015 im Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus Hamburg stattfand.

Auch der Umgang mit sicheren Instrumenten will gelernt und eingeübt sein. So schreibt die TRBA 250 u. a. vor: „Die Unterweisung soll so gestaltet sein, dass das Sicherheitsbewusstsein der Beschäftigten gestärkt wird. Die Umsetzung der Unterweisungsinhalte ist zu kontrollieren.“ Wie und warum sich für die Durchführung persönlicher und Elektronischer Unterweisungen eine Softwarelösung anbietet, erläuterte Norbert Wiegand den Teilnehmern in seinem Vortrag. Anhand der Funktionen des Lern-Management-Systems LeManSys zeigte er auf, welche Anforderungen an eine rechtskonforme Unterweisung nach der TRBA 250 gestellt werden und wie diese mit dem Medium der Elektronischen Unterweisung umgesetzt werden können.

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