Posted by on 18. Oktober 2017

Schutzhandschuhe PSA SchutzausrüstungSchutzhandschuhe nach EN 388

Tätigkeiten, bei denen die Hände möglichen Gefährdungen ausgesetzt sind, müssen mit geeigneten Schutzhandschuhen ausgeführt werden. Unternehmer sind verpflichtet, diese in ausreichender Zahl und individuellen Größen zur Verfügung zu stellen. Schutzhandschuhe sind Bestandteil der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) und sollen u. a. thermischen (z. B. Hitze und Kälte), elektrischen (bei Arbeit unter Spannung) oder aber mechanischen Gefährdungen (z. B. Stiche, Schnitte, Abschürfungen) entgegenwirken.

Für Letztere erklärt die EN 388 Testverfahren, mit denen die Schutzhandschuhe untereinander vergleichbar gemacht werden sollen. Konkret geht es hier um Schutzhandschuhe der PSA Kategorie I, II und III (Schutz vor minimalen/geringen, mittleren und irreversiblen/tödlichen Risiken). Nach der EN 388 sind bei der Beurteilung von mechanischen Schutzhandschuhen u. a. folgende Eigenschaften zu berücksichtigen: Abriebfestigkeit, Schnittfestigkeit nach herkömmlichen Verfahren, Reißfestigkeit, Durchstichfestigkeit und optional Schutz vor Stößen. Die Testergebnisse werden nach erfolgreicher Prüfung durch Piktogramme sowie Zahlen und Buchstaben auf den Schutzhandschuhen vermerkt. Ein konkretes Beispiel können Sie hier nachschlagen.

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