Posted by on 25. Mai 2018

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Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen helfen Arbeitgebern und Arbeitnehmern dabei, arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren möglichst frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Als Grundlage gilt die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV). Eine Arbeitsmedizin-Software kann den Aufwand für die Organisation der verschiedenen Vorsorgen im Unternehmen enorm verringern.

In unserem kostenfreien Whitepaper erfahren Sie, welche Arten der Vorsorge berücksichtigt werden müssen und welchen Einfluss die Digitalisierung auf den zukünftigen Arbeits- und Gesundheitsschutz hat.

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Betriebsärzte: Aufgaben und Verantwortlichkeiten

Laut dem Gesetz über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit (ASiG) haben erstere den Arbeitgeber in allen Fragen des Gesundheitsschutzes zu unterstützen (§ 3). Ziel ist das frühzeitige Erkennen von berufsbedingten Erkrankungen sowie die Organisation darauf aufbauender Beratungen und Behandlungen. Zu den Aufgaben eines Betriebsarztes gehören bspw.

  • die Organisation und Durchführung von Untersuchungen,
  • die Beratung (u. a. in den Bereichen Arbeitsschutz, Gefährdungsbeurteilungen und Gesundheitsförderung),
  • Schulungen zum betrieblichen Gesundheitsschutz,
  • die ergonomische Gestaltung von Arbeitsplätzen,
  • die Integration von chronisch kranken oder behinderten Personen im Unternehmen,
  • Gebäudebegehungen sowie
  • die Unfallprävention.

Das Ziel der Arbeitsmedizin ist es also, das geistige, körperliche und soziale Wohlbefinden von Arbeitnehmern zu fördern und zu erhalten. Die Arbeitsmedizin ist somit als klassisches präventives Fachgebiet zu verstehen. Betriebsärzte sind dabei für eine Vielzahl an Themen einzubeziehen (Auszug):

  • Einstellungsuntersuchungen bei potentiellen neuen Mitarbeitern
  • Beschaffung von ergonomischen Arbeitsmitteln (z. B. Bürostühle)
  • Auswahl von persönlichen Schutzausrüstungen (PSA)
  • Impfungen (bspw. vor Antritt von Dienstreisen)
  • umweltmedizinische Probleme
  • Beratung bei Suchtproblemen von Mitarbeitern

Betriebsärzte stehen dabei im ständigen Austausch mit Vorgesetzten und Mitarbeitern, Berufsgenossenschaften sowie staatlichen Stellen. Dieser Dialog ist notwendig, um die Anforderungen an einen ganzheitlichen Arbeits- und Gesundheitsschutz abbilden zu können.

Trotz der zahlreichen Aufgabenfelder ist der Verantwortungsbereich von Betriebsärzten im Unternehmen eingeschränkt. Folgendes ist zu beachten (Auszug):

  • 1. Betriebsärzte unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht. Der Arbeitgeber erhält nur bei Zustimmung der Arbeitnehmer Auskunft über die Ergebnisse (bspw. Art und Verlauf von Krankheiten).
  • 2. Betriebsärzte sind nicht für die Prüfung von Krankheitsmeldungen (z. B. Berechtigungen) zuständig.
  • 3. Betriebsärzte stellen keine Rezepte oder Krankschreibungen aus.
  • 4. Betriebsärzte haben gegenüber Unternehmensmitarbeitern keine Weisungsbefugnis.
  • 5. Betriebsärzte haften zwar für die Richtigkeit ihrer Beratungen, die Verantwortung für die Umsetzung von Arbeitsschutzmaßnahmen liegt jedoch beim Arbeitgeber.

Die Organisation und Durchführung von Pflicht-, Angebots und Wunschvorsorgen wird mit steigender Mitarbeiterzahl zunehmend komplexer. Dabei ist auch auf die Verfügbarkeit der Mitarbeiter zu achten. Betriebsärzte müssen einerseits die Vielzahl an Vorsorgeuntersuchungen berücksichtigen, andererseits sollen die Untersuchten nicht von ihren alltäglichen Arbeitsaufträgen abgehalten werden (bspw. zur Vermeidung von Produktionsausfällen). Eine Arbeitsmedizin-Software kann hier enorme Unterstützung leisten.

Arbeitsmedizin-Software für den Gesundheitsschutz

Neben der Organisation von sowohl gesetzlich vorgeschriebenen arbeitsmedizinischen Vorsorgen als auch notwendigen Nachkontrollen, ist das Ableiten entsprechender Maßnahmen eine zentrale Aufgabe für Gesundheitsschutz in Unternehmen. Mit Hilfe einer Arbeitsmedizin-Software wird die Verwaltung und Dokumentation aller Vorsorgen über ein zentrales System organisiert. Für die Qualitätssicherung sollten auch anonymisierte Statistiken zur Verfügung gestellt werden. Durch die bedarfsorientierte Planung werden zudem Doppeluntersuchungen vermieden.

Im Zuge der Digitalisierung verändern sich die Arbeitswelten, was Einfluss auf die geforderte Flexibilität als auch die Anforderungen auf den ganzheitlichen Gesundheitsschutz in Unternehmen hat. Oftmals bestehen jedoch Hürden bei der Einführung einer Arbeitsmedizin-Software. Insbesondere beim Thema Datenschutz gilt es, die hochsensiblen Gesundheitsdaten von Bewerbern und Mitarbeitern entsprechend zu sichern.

In unserem kostenfreien Whitepaper fassen wir die wesentlichen Anforderungen der arbeitsmedizinischen Vorsorge für Sie zusammen und zeigen die Vorteile bei der Verwendung einer Arbeitsmedizin-Software auf.
 
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